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Salesforce Marketing Cloud Oktober ´17 Release – Unsere Top Highlights

 Stephanie Grau /  09. November 2017 /

Mit dem neuen Marketing Cloud Release wurden am 27. Oktober alle Umgebungen entlang des neuen Oktober Release nachgerüstet. Wir präsentieren Ihnen die wichtigsten Highlights. 

Einstein Engagement Scoring

Den richtigen Weg zu finden, war nie einfacher

Mit diesem Release wird Salesforce Einstein in die Marketing Cloud integriert. Einstein untersucht zunächst Ihre vorhandenen Abonnenten, und zieht aus Ihrem Verhalten in der Vergangenheit Schlüsse für die Zukunft.

Aus dieser Analyse werden vier mögliche Verhaltensweisen errechnet:

  1. Email Open Prediction: 
    Die Wahrscheinlichkeit, dass die versendeten E-Mail von den Empfängern geöffnet werden.
  2. Email Clicking Prediction:
    Die Wahrscheinlichkeit, dass der Empfänger die E-Mail nicht nur öffnet, sondern auch die Links zu den Artikeln öffnet.
  3. Subscriber Retention Prediction: 
    Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen Abonnenten verloren gehen.
  4. Web Conversion Prediction: 
    Die Wahrscheinlichkeit, dass die versendeten E-Mails auch wirkliche Besuche auf Ihrer Internetseite generieren.

Marketing Cloud - Einstein Engagement Scoring

Diese Aussagen werden täglich aktualisiert und gehen mit einer 14-tägigen Prognose einher. Außerdem gibt es zu jedem Bereich einen Health Index, der Ihnen hilft, die einzelnen Zahlen in ein großes Bild einzuordnen.

Einstein Engagement Scoring und der audience builder

Mit Einstein Engagement Scoring wird es noch einfacher, Zielgruppen zu filtern. Da die einzelnen Engagement Scores als eigene Filterkriterien zur Verfügung stehen, können bestimmte Kontakte – aus einzelnen Kampagnen – leichter ausgeklammert oder gezielt einbezogen werden.

Beispielsweise ist es möglich Abonnenten, die eher geneigt wären sich von Newslettern abzumelden, gezielt aus der Empfängerliste für den nächsten E-Mail-Newsletter auszuschließen; und stattdessen neue Wege zu finden, um die Aufmerksamkeit dieser Kontakte auf sich zu ziehen.

Marketing Cloud - EES und Audience Builder

EINSTEIN ENGAGEMENT SCORING UND DER Journey builder

Der Journey Builder wird durch das Einstein Engagement Scoring noch mächtiger.

Ein Beispiel:
Steht am Anfang einer Kampagne eine E-Mail, können Sie Journeys aufsetzen, deren Verlauf vom Engagement Score beeinflusst wird. Mithilfe dieser bestimmen Sie, wie die betroffene Empfängergruppe zukünftig angesprochen wird. Zeigt der Engagement Score auf, dass der Empfänger die E-Mail oft öffnet, wird dieser zukünftig durch weitere E-Mails benachrichtigt. Spricht der Engagement Score jedoch für das Gegenteil, also sehr geringe und/oder gar keine Öffnungsraten, so können Sie mit dem Journey Builder rechtzeitig andere Benachrichtigungsmöglichkeiten festlegen, etwa SMS oder Social Media.

MarketingCloud_EESAndJourneyBuilder.png

Personalization Builder

detailliertere Warnmeldungen Bei einem fehlenden tracking code

Neben der Möglichkeit Ihre Kommunikation mit dem Kunden – dank des Einstein Engagement Scoring – zu personalisieren, ist hier ein Hinweis auf die zusätzlichen Warnhinweise für Daten von unbekannten Items.

Einstein Recommendations erstellt eine Warnmeldung, die zur allgemeinen Statusübersicht jeder Predictive E-Mail oder Web-App hinzugefügt wird. Das bedeutet, dass wichtige Informationen über Ihre Website-Besucher für zukünftige Suchvorschläge gesichert und verhaltensgesteuerte Nachrichten für den Besucher angezeigt werden. 

In der Statusübersicht erhalten Sie zudem eine detaillierte Aufschlüsselung des Items, indem Sie auf den Beschreibungstext oder den "View Details" Button klicken.

MarketingCloud_PersonalizationBuilderAlerts.png

In dieser detaillierten Ansicht wird Ihnen item bezogen die Anzahl der Ereignisse und das Datum des letzten Auftretens angezeigt. Ferner können Sie den Fehler als behoben markieren, wenn Sie Ihren Katalog vervollständigen oder den Collect Tracking Code (der diesen Alarm hervorgerufen hat) überarbeitet haben. Über den "View Details" Button steht Ihnen übrigens eine Auflistung über alle Vorkommnisse dieses Fehlers mit Datum und Uhrzeit zur Verfügung.

Content Builder

benutzerfreundlicher

Beim Content Builder hat man sich in diesem Release offensichtlich ganz der Benutzerfreundlichkeit verschrieben. Während der frühere Content Builder Suchergebnisse nur alphabetisch geordnet hat, werden nun die Suchergebnisse nach Relevanz sortiert. Außerdem bietet es weitere neue Features: Ordner-Steuerelemente, Auswahlmenüs Tastatursteuerbar, einen optischen Indikator für langladende Seiten, Eingabefelder, Auswahllisten, Icons und Checkboxen mit vordefiniertem Tab Index.

Wählen Sie "Scale to Fit", haben Sie – bei der Verwendung von Bildern in E-Mails – die Möglichkeit eine feste Höhe und Breite anzulegen. Dies ist vor allem bei E-Mail Clients wichtig, die "Scale to Fit" nicht unterstützen, etwa bei einigen Versionen von Outlook. Mithilfe dieser Funktion können Sie ab sofort an diese Clients problemlos E-Mails verschicken, ohne Gefahr zu laufen, dass eingebaute Bilder die Templates verzerren.

Und für die Augen ein Bilderkarussell

Als kleines Gimmick liefert dieses Release einen Bereich für ein Bilderkarussell, das von macOs und iOs E-Mail-Apps unterstützt wird. Hier können bis zu fünf Bilder hinterlegt werden, die alle sechs Sekunden rotieren. Zur manuellen Steuerung stehen dennoch Rotationspfeile zur Verfügung. Hinter jedem Bild können Sie einen eigenen Link hinterlegen. 

Hinweis: Bei E-Mail-Apps, die diesen Bereich nicht unterstützen, wird jedoch immer nur das erste Bild angezeigt.

Mobile Studio

Mobile Connect

Eine neue Nachricht zu erstellen, ist einfacher geworden – dafür sorgt ein neues Benutzerhandbuch. Entlang von Fallbeispielen werden jeweils passende Templates geliefert. Die Handhabung und die Auswahl des geeignetsten Templates für Ihre Zielgruppe wird seitdem deutlich erleichtert. Eine weitere Anpassung im Nachrichtenerstellungsprozess ist der aktualisierte Define Properties Schritt. Außerdem ist es nun möglich die Empfänger bzw. die Zielgruppe auszuwählen, bevor der Inhalt der Nachricht definiert werden kann. 

Mit dem neuen Release werden auch einige Nicht-GSM Keywords unterstützt wie z. B. תפסיק. Sie wissen nicht, was das heißt? Dies ist das hebräische Wort für "Stop" und wird von vielen Marketingexperten, die in dieser Sprachen arbeiten, benutzt.

Mobile push

Push Notifications unterstützen jetzt Bilder und Videos. Zudem können Sie Ihrer Nachricht Titel und Untertitel hinzufügen, die dann auf jedem iOS Gerät angezeigt werden. Die neue Anordnung des Vorschauscreens macht es neuerdings möglich, Ihre Nachricht zu sehen während Sie sie entwerfen. Es ist kein ewiges Scrollen mehr notwendig.

MarketingCloud_RichTextInMobilePush.png

Wie auch schon bei MobileConnect wurde der Erstellungsprozess angepasst und durch einen Properties Schritt erweitert. Von nun an ist es möglich die Empfängergruppe, vor der Erstellung des Inhalts, zu wählen.

Eine weitere Neuerung: administrative Arbeitsschritte können aus MobilePush heraus gemacht werden. Ein umständlicher Wechsel zwischen MobilePush und dem AppCenter fällt also weg. Alle APNS-Zertifikats und GCM-Schlüssel Updates können von Benutzern, mit ausreichenden Berechtigungen, innerhalb von MobilePush ausgeführt werden.

MarketingCloud_AppCenterInsideMobilePush.png

Marketing Cloud Mobile App

iOS:  Verbesserte Übersichtlichkeit

In diesem Release gibt es ein Hauptmenü, das übersichtlicher und geordneter ist. Zusätzlich ist es möglich, gleich zu Beginn die künftig am meisten genutzten Apps auszuwählen. Später können Sie dann leicht darauf zurückgreifen. Des Weiteren wurde eine "Click To Open Rate" Statistik zur App hinzugefügt, die auf einen Blick "geklickte E-Mails dividiert durch geöffnete E-Mails" in Prozent anzeigt. Für noch mehr Übersichtlichkeit sorgt überdies der verbesserte Kalender. Dieser zeigt jetzt auch Details einzelner Automatisierungen und SMS-Nachrichten an.

Android:  Weniger aber doch viel

An der Android-App wurde im Grunde nicht viel verbessert. Auch hier ist eine "Click To Open Rate" Statistik hinzugekommen. Ferner ermöglichen E-Mail Miniaturansichten oder E-Mail-Vorschau Buttons, eine E-Mail vor dem Versenden noch einmal durchzugehen. Sie können hier zwischen mobiler- oder Desktopvorschau wählen.

Ressourcen


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Stephanie Grau

Autor: Stephanie Grau

Business Analyst bei der Cloud Consulting Group GmbH

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