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Salesforce – State of Marketing 2017: Aktuelle Trends globaler Marktführer (Teil 1)

 Géraldine Luetzkendorf /  23. November 2017 /


Insgesamt über 3500 Teilnehmer aus der ganzen Welt haben an der vierten Ausgabe des “State of Marketing 2017” teilgenommen. Der Bericht liefert spannende Einblicke in die Praxis der Top Marktführer und gibt Aufschluss über aktuelle Marketingtrends, Herausforderungen und zukunftsweisende Technologien. Artificial Intelligence ist auch hier in aller Munde... . Einige Trends nehmen wir genauer unter die Lupe und stellen Ihnen im Teil 1 die ersten drei Trendsetter vor. 


1. Ohne Personalisierung droht Kundenverlust

Kunden erwarten zunehmend eine individuelle Ansprache, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist, sonst droht Kundenverlust. 52% aller Befragten würden die Marke wechseln, falls sie das Gefühl hätten von dem Unternehmen nicht verstanden, und persönlich abgeholt zu werden. Während Marketers auf einer dünnen Schicht zwischen personalisierter Ansprache und Kundendaten hin- und herbalancieren, zeigen Klienten (58 % der Befragten) derweil eine größere Bereitschaft, Ihre Daten preiszugeben. Das im Austausch für eine Customer Experience (Kundenerfahrung), die auf sie zugeschnitten ist. Die größte Herausforderung für Marketer besteht darin, trotz steigender Kundenerwartungen den "single view" ihrer Kunden zu erzielen. 

2. Customer Journeys rücken immer mehr in den Fokus

Im Durchschnitt nutzen Marketers rund 34 % Ihres Budgets  – mit aufsteigender Tendenz auf 40 % bis 2019 – für Kanäle, die sie vor 5 Jahren nicht einmal kannten. Tatsächlich haben wir über die letzten zwei Jahre einen explosionsartigen Anstieg neuer Vertriebswege erlebt: Video Advertising (+204 %), Sms (+197 %), Mobile Apps (+161 %) und Sponsored Content (+146 %), Werbung in den sozialen Netzwerken (+130 %). Der Einsatz von Video Ads hat sich in den letzten zwei Jahren beispielsweise verdreifacht. 

Für 63 % aller Marketers stand in den letzten 12 - 18 Monaten vor allem die Erschließung neuer Kanäle und Endgeräte im Mittelpunkt.  Gemäß dem Wunsch der Kunden immer und überall erkannt zu werden – über alle Interaktionen hinweg – legen vor allem Top Marketers besonderen Wert darauf, wie sie ihre Marketingaktivitäten über die Kanäle verteilen. Die Anzahl der Kanäle verliert dabei an Relevanz. 

Der Goldstandard einer Customer Journey liegt darin, dass jeder Kontakt mit dem Kunden auf sein vorhergehendes Handeln aufbaut, um so eine wahrhaftige 1:1 Kommunikation zu gewährleisten. In Wahrheit ist dies jedoch nur für ein Viertel der Marketingaktivitäten der Fall. Die meisten Marketingteams sagen, dass die Hälfte (51 %) ihrer Kampagnenbotschaften generisch von einem zum anderen Vertriebskanal verbreitet wird. Mit dem wachsenden Wunsch nach personalisierter Ansprache erwecken statische Nachrichten bei Kunden den Eindruck, in ihren Bedürfnissen und Wünschen nicht Ernst genommen zu werden. 

Marketing Channels and its combination

Das Rätsel "Customer Journey" ist noch lange nicht gelöst. 67 % sind der Meinung, dass eine bindende Kundenerfahrung – alle Touchpoints und Kanäle mit eingeschlossen – entscheidend ist für den Erfolg ihrer Marketingstrategie. 91 % der High Marketing Performers bestätigt zudem die positive Auswirkung auf die Kundenloyalität. Andere 89 % erklären dasselbige für die Auswirkung auf den Umsatzwachstum.  

Insgesamt sind allerdings nur 23 % zufrieden mit ihrem aktuellen Können, Kundendaten zu erheben und bedeutsame Kundenerfahrungen zu generieren.

Customer Journey Impact

3. E-Mail Plus = Awareness, Engagement, Acquisition

Mit 83 % Wachstum gehören E-Mails zu den Top fünf wichtigsten Kanälen, die in den letzten zwei Jahren den größten Zuwachs erfahren haben - wer hätte das gedacht? Werden E-Mailings mit anderen Kanälen kombiniert vervielfacht sich Ihre Wirkung. Zu den drei wesentlichen Vorteile gehören Aufmerksamkeit (Awareness), höheres Kundenengagement (Engagement) und verbesserte Kundenakquisition (Acquisition).

E-Mails sind Türöffner, sie verschaffen Einblicke in das Verhalten Ihrer Kunden und geben Aufschluss darüber welche E-Mails sie öffnen, welche Endgeräte sie nutzen und schlussendlich welche Angebote sie tatsächlich einlösen.

E-Mail Plus, also das Kombinieren von E-Mails mit anderen Marketingkanälen, sichert eine höhere Reichweite und verstärkt die Marketingbotschaft. Die daraus generierten Daten sind zudem ein großer Benefit, um Marketingbotschaftern zu personalisieren und dem Kunden eine individuelle Kundenerfahrung zu bieten. 

Benefits of combining email with other marketing channels

E-Mail Marketing mit einer Vielzahl anderer Marketingkanäle zu kombinieren, sichert bedeutsame Vorteile. Marketing Leader bestätigen höhere Aufmerksamkeit, höheres Kundenengagement und verbesserte Kundenakquisition


Fazit

Kunden sind heutzutage nicht nur gut informiert, sondern auch wesentlich anspruchsvoller. Eine generische Ansprache – über alle Kanäle hinweg – sind für Kunden ein Grund nach der nächstbesten Konkurrenz zu greifen. Firmen stehen somit vor der Herausforderung für ihre Kunden passgenaue Customer Journeys zu generieren, und ihre Kommunikation auch über die Vielzahl neuer Vertriebskanäle personalisiert zu halten. Erfolgversprechend erweist sich die Kombination von E-Mailings mit anderen Kanälen. Hier können gewonnen Einblicke in das Kundenverhalten in den weiteren Kanälen gut genutzt werden.

Nächste Woche erwarten Sie spannende Erkenntnisse über wandelnde Marketingrollen und Organisation sowie die Beleuchtung innovativer und vielversprechender Marketing Technologien.

Ich freue mich auf Sie!

  

Ressourcen

 


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Géraldine Luetzkendorf

Autor: Géraldine Luetzkendorf

Online Marketing Managerin bei Cloud Consulting Group GmbH

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